Die kantonale Volksinitiative «Sauvez les Laviaux» zielte darauf ab, das Projekt Goya Onda zu bekämpfen, eine künstliche Welle zum Surfen in Morlon, das schliesslich 2023 aufgegeben wurde. Der Kanton zog damals die Konsequenzen aus den negativen Stellungnahmen aus Bern bezüglich der Änderung des kantonales Richtplan. Die Initianten der Initiative wollen «die grossflächige Künstlichmachung der Ufer und des Sees durch unverhältnismässige Projekte, die Belästigungen verursachen und den Ort beeinträchtigen, verbieten».
Die HIKF hält diesen Text für unnötig. Die gesetzlichen Bestimmungen zur Raumplanung sind bereits heute so streng, dass sich viele Bauprojekte erheblich verzögern. Es wird auch immer schwieriger und kostspieliger, neue Infrastrukturen, Strassen, Schulen oder Energieanlagen zu schaffen. Auch wenn der Text die bereits realisierten Erschliessungsmassnahmen rund um den Greyerzersee nicht in Frage stellt, könnte jede Anpassung der bestehenden Infrastrukturen verzögert werden, wenn dieser Text angenommen würde. Die geltenden Gesetze ermöglichen bereits den Schutz der Seeufer.